Die Anonymität auf eBay Kleinanzeigen macht den Handel mit kranken, traumatisierten Tieren kinderleicht. eBay weiß, dass sich neben verantwortungsvollen Nutzern auf seinen Kleinanzeigen - Plattformen auch jede Menge skrupellose Händler tummeln – tut aber wenig dagegen. Kriminelle Welpenhändler können auf eBay Kleinanzeigen anonym und unkontrolliert ihrem skrupellosen Geschäft nachgehen. Hilf uns, eBay zum Handeln zu bewegen.

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*Fictional quote based on the reality of the puppy trade

„Anzeigenportalen ist es egal, ob Welpen gesund oder halbtot verkauft werden. Danke, eBay!“

Ein ehemaliger Welpenhändler berichtet. Schau dir an, was er über den illegalen Welpenhandel auf eBay Kleinanzeigen sagt.

Die Anonymität auf eBay Kleinanzeigen macht den Handel mit kranken, traumatisierten Tieren kinderleicht. eBay weiß, dass sich neben verantwortungsvollen Nutzern auf seinen Kleinanzeigen - Plattformen auch jede Menge skrupellose Händler tummeln – tut aber wenig dagegen. Kriminelle Welpenhändler können auf eBay Kleinanzeigen anonym und unkontrolliert ihrem skrupellosen Geschäft nachgehen. Hilf uns, eBay zum Handeln zu bewegen.

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„Anzeigenportalen ist es egal, ob Welpen gesund oder halbtot verkauft werden. Danke, eBay!“

Ein ehemaliger Welpenhändler berichtet. Schau dir an, was er über den illegalen Welpenhandel auf eBay Kleinanzeigen sagt.

Wie die Tiermafia ihre Welpen züchtet, transportiert und über eBay Kleinanzeigen verkauft.

1. Die Züchter

Gebärmaschinen statt Muttertiere, Isolation statt Streicheleinheiten, Kälte statt kuschelige Körbchen: So grausam wachsen die Hundewelpen auf.

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Für skrupellose Züchter ist Hundezucht kein Hobby, sondern ein knallhartes Geschäft. Das ist auch der Grund, warum die „Produktion“ der Hundewelpen oftmals in Ländern wie Polen, Ungarn, Rumänien oder Tschechien stattfindet: Hier sind die Kosten gering, die Gesetze lückenhaft und die Kontrollen nachlässig.

Den Züchtern geht es nicht um gesunde Hundewelpen, die verantwortungsvoll gezüchtet werden. Was zählt, ist der Profit. Muttertiere werden zu Gebärmaschinen, die nur so lange leben, wie sie Welpen auf die Welt bringen können. Oft werden die Hunde sogar so schlecht behandelt, dass sie zu schwach sind, um sich um ihre Welpen kümmern zu können.

Jahr für Jahr werden so massenhaft Welpen gezüchtet und unter extrem schlechten Bedingungen aufgezogen. Sie werden in dunklen, dreckigen Ecken gehalten, sind unterernährt oder dehydriert. Dann werden die Kleinen viel zu früh – und ohne richtig sozialisiert zu sein – von ihren Müttern getrennt. Von Tierliebe keine Spur.

2. Die Fahrer

Die Welpen werden in einen LKW verladen und mit falschen Papieren nach Deutschland gebracht.

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Mit dem Transport beginnt für die Kleinen die größte Strapaze. Sie fahren stunden- oder tagelang ohne ausreichende Versorgung und in enge Käfige gesperrt durch Europa. Da die Hunde meist nicht geimpft sind, der Platz begrenzt und die Ansteckungsgefahr hoch ist, werden hier oft schlimme Krankheiten wie z.B. Staupe oder Parvovirose übertragen.

3. Die Verkäufer

Professionelle Händler organisieren den Verkauf über Anzeigenportale wie eBay Kleinanzeigen. eBay Kleinanzeigen macht ihnen das gnadenlose Geschäft denkbar einfach und fordert keinerlei Identitätsnachweis.

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Nach den Transportstrapazen werden die Hundewelpen bei den eBay Kleinanzeigen-Händlern abgeladen. Die Verkäufer können die Tiere nun völlig anonym auf der Kleinanzeigenplattform anbieten. 

Auf eBay Kleinanzeigen brauchen kriminelle Verkäufer nicht mehr als eine willkürliche E-Mail Adresse, um die Tiere unter falschen Angaben anzubieten. Der Käufer muss dem Verkäufer blind vertrauen, denn eine Prüfung oder Kontrolle der persönlichen Daten und Angaben zum Tier findet durch eBay Kleinanzeigen nicht statt. Es ist also schwierig herauszufinden, welche Züchter seriös sind und welche nicht. Oder ob die Welpen, ordnungsgemäß geimpft und sozialisiert wurden.

Auf die Frage, ob man das Muttertier sehen könne, bekommt man oft irgendeinen x-beliebigen Hund gezeigt, der dem Welpen ähnlichsieht. Es ist also nahezu unmöglich, einen guten von einem bösen Händler zu unterscheiden.

Für Rückfragen stehen die Händler nach dem Kauf meist nicht mehr zur Verfügung, da sie abgetaucht sind und ihre Masche einfach unter neuen Profilen mit anderen E-Mail Adressen fortsetzen.

4. Die Opfer

Alle freuen sich auf den Familienzuwachs. Doch aus Freude werden allzu oft Leid und Trauer. Nicht selten sterben illegal gezüchtete Tiere in den ersten Wochen.

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Die qualvolle Aufzucht, die frühe Trennung von der Mutter oder der kräftezehrende Transport hinterlassen Spuren. Der tapsige, fröhliche Welpe entpuppt sich als schwer krank und traumatisiert.

Es folgt eine schwere Zeit für Mensch und Tier. Die neuen Besitzer müssen zusehen, wie das Tier leidet. Manchmal hat man Glück und Ärzte können dem kleinen Wesen helfen. Horrende Tierarztrechnungen sind dann noch das kleinste Übel. Allzu oft wird das Tier nie wieder völlig gesund oder stirbt.

Auch für die Familie kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen, denn viele der Hunde tragen Parasiten in sich, die leider auch auf den Menschen übertragbar sind, wie z.B. Bandwürmer oder Giardien.

Wenn Sie selbst Opfer von illegalem Welpenhandel auf eBay Kleinanzeigen geworden sind, teilen Sie uns Ihre Erfahrungen unter stoppuppytraders.org mit und wenden Sie sich umgehend an das zuständige Veterinäramt sowie die Polizei.

Augen auf beim Welpenkauf

Die Anschaffung eines Hundes sollte gut überlegt und vorbereitet werden. Schauen Sie sich bitte zunächst in Tierheimen um. Dort warten viele kleine und große Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause – darunter auch viele junge Rassehunde.

Sollten Sie sich dennoch für einen Rassewelpen von einem Züchter entscheiden, schauen Sie bitte genau hin! Worauf Sie dabei unbedingt achten sollten, haben wir in unserer Checkliste für Sie zusammengestellt.

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  • Meiden Sie den Kauf von Hunden über Werbeanzeigen, Zeitungen, Internet und Tierhandlungen.

  • Lassen Sie sich das Muttertier und wichtige Papiere, wie Impfpass und Zuchtpapiere des Welpen zeigen. Ein Kaufvertrag sollte ebenfalls vorliegen.

  • Verbringen Sie im Vorfeld genügend Zeit mit dem Welpen, um ihn kennen zu lernen. Stellen Sie so viele Fragen wie möglich – ein seriöser Züchter steht Ihnen gerne vor und nach dem Kauf beratend zur Seite.

  • Schauen Sie sich die Augen, Nase und Ohren des Hundes genau an und gehen Sie sicher, dass der Hund keinen Ausfluss hat. Auch ein Check auf Flöhe und gesunde Haut ist wichtig.

  • Der Welpe sollte mindestens acht Wochen alt sein, bevor er von der Mutter getrennt wird. Kontrollieren Sie dafür den Impfpass - die erste Impfung wird vom Tierarzt nach der achten Woche verabreicht.

  • Wenn Sie Bedenken haben, bitten Sie einen lokalen Tierarzt, Sie bei einem Besuch des Welpen zu begleiten.